Vor dem Tätowieren
Ich erkläre dir hier was du vor einer Tattoo-Sitzung beachten solltest. Bitte lese dir diesen Beitrag sorgfältig durch. Wenn du Fragen hast, dann lass uns sprechen.
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Vor dem Tätowieren – was du wissen und beachten solltest
Ein Tattoo ist mehr als nur ein Bild auf der Haut. Es ist eine Entscheidung, die dich ein Leben lang begleitet – und damit auch etwas, das gut überlegt und vorbereitet sein will. Ich weiß aus Erfahrung: Die besten Tattoos entstehen nicht nur durch gute Technik, sondern auch durch die richtige Vorbereitung. In diesem Beitrag erzähle ich dir, was du vor dem Tätowieren unbedingt wissen und beachten solltest – damit dein Tattoo nicht nur perfekt aussieht, sondern auch optimal abheilt.
1. Die richtige Idee und das passende Motiv
Bevor du einen Termin buchst, solltest du dir Zeit nehmen, dein Motiv wirklich durchzudenken.
Was möchtest du ausdrücken? Hat das Tattoo für dich eine Bedeutung – oder geht’s eher um die Ästhetik?

Ich erlebe oft, dass Kundinnen und Kunden mit sehr vagen Vorstellungen kommen, und das ist völlig okay! Ein guter Tätowierer hilft dir dabei, deine Idee zu konkretisieren. Bring gern Inspirationen oder Referenzbilder mit – aber denk daran: Wir kopieren keine Tattoos. Ich übersetze deine Idee in ein Design, das zu dir passt und einzigartig bleibt.
Wenn du noch unsicher bist, wo auf dem Körper das Tattoo hin soll, sprich mich an. Manche Stellen sind empfindlicher, andere verändern sich mit der Zeit stärker (z. B. am Bauch oder Oberschenkel). Wir finden gemeinsam den perfekten Platz.
2. Die Terminvereinbarung
Wenn du dich entschieden hast, melde dich rechtzeitig für einen Termin. Besonders in beliebten Studios sind Wartezeiten normal.
Ich empfehle dir, mir im Vorfeld ein paar Infos zu schicken:
- Motividee oder Stilrichtung (z. B. Fineline, Blackwork, Comic, Realistic)
- Größe (ungefähr in Zentimetern)
- Körperstelle
- eventuelle Allergien oder Hautbesonderheiten
So kann ich einschätzen, wie viel Zeit wir brauchen und ob eine Vorbesprechung im Studio sinnvoll ist.
Und: Bitte sag Termine rechtzeitig ab, wenn etwas dazwischenkommt. Ein Tattoo-Termin ist keine spontane Angelegenheit – für jeden Platz stehen meist andere auf der Warteliste.
3. Hautvorbereitung – das A und O
Deine Haut ist die Leinwand – und je besser sie vorbereitet ist, desto schöner wird das Ergebnis.
Was du vor dem Termin tun kannst:
- Pflege deine Haut regelmäßig mit einer leichten, parfümfreien Creme.
- Trink ausreichend Wasser – gut hydrierte Haut nimmt die Farbe gleichmäßiger auf.
- Vermeide Sonnenbrand! Frisch gebräunte oder gar verbrannte Haut darf nicht tätowiert werden.
- Rasier die Stelle nicht selbst, wenn du dir unsicher bist. Ich mache das vor Ort hygienisch und schonend.
- Kein Peeling oder Selbstbräuner in der Woche vor dem Termin.
Und bitte:
Komm nicht alkoholisiert oder verkatert zum Termin. Alkohol verdünnt das Blut, und das Tattoo kann stärker bluten oder fleckig werden. Das gleiche gilt für Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen – sie haben eine ähnliche Wirkung.
4. Ernährung und Schlaf
Klingt banal, macht aber einen Riesenunterschied:
Iss vor deinem Tattoo-Termin eine gute Mahlzeit und trink etwas. Ein leerer Magen führt oft zu Kreislaufproblemen oder Schwindel. Ich hatte schon Kunden, die beim ersten Stich blass wurden – einfach, weil sie vorher nichts gegessen hatten.
Schlaf dich aus, gönn deinem Körper Ruhe. Ein Tattoo ist eine kleine Verletzung – und dein Immunsystem arbeitet anschließend auf Hochtouren. Wer fit und erholt ist, heilt schneller.
5. Kleidung und Komfort
Zieh dich bequem an – und so, dass ich gut an die zu tätowierende Stelle komme.
Bei einem Rückentattoo ist ein weiter, offener Pulli oder ein Sport-BH hilfreich.
Bei einem Bein- oder Oberschenkeltattoo: lieber Shorts statt enge Jeans.
Und wenn du lange sitzt oder liegst, denk an warme Socken – der Körper kühlt während des Tätowierens leicht aus.
Ein kleiner Tipp: Bring dir etwas zu trinken und vielleicht etwas Süßes mit. Ich habe aber auch leckeres Wasser für dich. Das stabilisiert den Kreislauf, besonders bei längeren Sitzungen.
6. Angst, Nervosität & Schmerzen
Fast jeder ist beim ersten Tattoo aufgeregt – das ist völlig normal.
Ich erlebe viele, die beim ersten Pieksen überrascht sagen: „Ach, das ist ja gar nicht so schlimm!“
Die Intensität hängt von der Körperstelle und der Dauer ab, aber keine Sorge: Ich achte immer auf deine Reaktionen. Wenn du eine Pause brauchst, sag einfach Bescheid.
Wichtig: Keine Betäubungscremes auf eigene Faust! Viele Produkte beeinflussen die Hautstruktur und erschweren das Tätowieren.
7. Hygiene & Vertrauen
Ein professionelles Tattoo-Studio arbeitet nach strengen Hygienestandards.
Sterile Nadeln, Einweghandschuhe, desinfizierte Arbeitsflächen – das ist selbstverständlich.
Wenn du in einem Studio bist, in dem du Zweifel hast: Vertrau deinem Bauchgefühl!
Ich erkläre dir gern, welche Materialien ich benutze, wie ich sie vorbereite und warum Hygiene für mich das A und O ist.
Ein Tattoo ist schließlich eine offene Hautstelle – und du willst ja keine Entzündung riskieren.
8. Allergien, Medikamente & gesundheitliche Themen
Wenn du Allergien hast (z. B. gegen Latex, Nickel oder bestimmte Farben), sprich das unbedingt vorab an.
Dasselbe gilt, wenn du Medikamente einnimmst, Blutverdünner nutzt oder gesundheitliche Probleme hast (z. B. Diabetes, Hauterkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme).
Ich verschweige dir nichts, du solltest mir aber auch nichts verschweigen – wir finden immer eine sichere Lösung.
Bei Unsicherheiten kann auch eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein, besonders bei chronischen Krankheiten oder stark sensibler Haut.
9. Mentale Vorbereitung
Ein Tattoo ist auch emotional etwas Besonderes.
Viele verbinden damit Erinnerungen, Verluste, Neuanfänge oder einfach einen Ausdruck von Selbstbestimmung.
Ich nehme mir Zeit für solche Gespräche – und wenn du magst, reden wir vorher in Ruhe über dein Motiv und seine Bedeutung.
Mach dir bewusst: Das Tattoo bleibt. Und genau das ist das Schöne daran – es wird ein Teil von dir.
10. Kurz vor dem Termin
Am besten checkst du am Abend vorher noch mal:
- Motiv, Platzierung und Größe klar?
- Gut ausgeschlafen?
- Keine frische Sonnenbank, kein Alkohol, keine Medikamente?
- Bequeme Kleidung und kleine Snacks eingepackt?
Dann steht deinem Termin nichts mehr im Weg.
Fazit: Gute Vorbereitung = besseres Tattoo
Ein Tattoo ist Teamarbeit – zwischen deiner Haut und meiner Maschine.
Wenn du dich gut vorbereitest, sorge ich für den Rest.
Ich verspreche dir: Die paar Dinge, auf die du vorher achtest, machen den Unterschied zwischen „schön“ und „perfekt“.
Also: Sei ausgeschlafen, komm entspannt, trink genug, pflege deine Haut – und freu dich auf etwas, das wirklich deins ist.
Häufige Fragen zur Vorbereitung auf dein Tattoo
Alkohol verdünnt das Blut, was die Farbaufnahme beeinträchtigen kann und das Risiko von Nachblutungen erhöht. Außerdem ist dein Kreislauf instabiler – idealerweise kommst du nüchtern und ausgeruht zum Termin.
Ja – ein stabiler Kreislauf ist wichtig. Iss vorher etwas Leichtes und trinke ausreichend Wasser. So bist du fit für die Sitzung und fühlst dich wohler.
Koffein und bestimmte Schmerzmittel (z. B. Aspirin, Ibuprofen) wirken blutverdünnend und können die Sitzung erschweren. Vermeide sie am Tag des Termins.
Rasiere idealerweise nur die Stelle möglichst kurz vor der Sitzung im Studio, um Hautirritationen zu vermeiden. Solariumbesuche und starke Sonne solltest du einige Tage vorher meiden – das schützt deine Hautqualität und das Ergebnis.
Zieh bequeme Kleidung an, die den Tätowierbereich gut freigibt. Dunkle Kleidung ist sinnvoll, falls mal Farbe tropft. Komfort ist wichtig – du wirst möglicherweise länger still sitzen.
Bei Krankheit, Erkältung, Sonnenbrand oder wenn dein Kreislauf instabil ist, ist es besser, den Termin zu verschieben. So schützt du dein Ergebnis und deine Gesundheit.

